MODULATIVE FARBEN

COLORS OF EARTH: Das Farbtonkonzept der Farbenmühle mcdrent™

- Gestaltung in den Assoziationen der Natur -

Farbgruppe Acromatics

Die Modulativen Farben

Tönung und Raumgestaltung mit Schwarz, Weiß, Grau
Die Farbgruppe der Modulatoren werden in 2 unterschiedlichen Anwendungen eingesetzt. Sie dienen zur Modulation der bunten Farben, um deren Strahlkraft zu brechen („Grau-Schleier“) und als Grundfarben zur Umsetzung unbunter Farbschemen.

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Einsatz

  1. Reduzierung der Strahlkraft:  Als Tönfarbe in den Farbton eingemischt oder als lasierenden Schlussaufstrich über den Farbton streichen
  2. Unbunte Farbschemen:  Gestrichen, in der Tiefe der Wahl,  als Basisfarben schwarz, weiß, grau

Tipps zur Gestaltung

  • Natürlich graue Pigmente unterscheiden sich in der Wirkung von grauen Farbtönen einer Schwarz-Weiß-Ausmischung
  • In der Malerei wird die Modulation von Farbtönen gerne verwendet, um die modulierten Objekte mit der Bildfläche zu verschmelzen, was auch architektonisch von Bedeutung ist
  • Zur COLORS OF EARTH Farbkarte: Farbgruppe  Modulative Farben
Verwendung:

1. Modulation von Farbtönen

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Farbton Grau und Schwarz
  • Mischt man graue Farben in den Farbton ein, wird die Strahlkraft der Farbe gebrochen „ohne“ die Wirkung des originalen Farbtons zu verändern
  • Je dunkler der Grauton den man zur Einmischung verwendet, desto mehr wird die Strahlkraft der Farbe reduziert
  • Graue Farben aus mineralischen Pigmenten zeigen eine dem Stein ähnliche Wirkung an der Wand („Stein-Grau“ als lasierender oder deckender Anstrich), während graue Farben aus organischen Pigmenten eine leichtere und luftigere Wirkung haben („Licht-Grau“, hoch deckend durch Ausmischung aus Schwarz mit Weiß)
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Farbton Weiß
  • Durch Einmischen von Weiß werden die Farben aufgehellt. Diese Farben erzeugen lichte Räume, wirken lebendig, reduzieren aber andere Farben in ihrer Wirkung
  • Mischt man weiße Farbe in den Farbton ein, wird die Strahlkraft der Farbe erhöht und der Farbton ins pastellene verschoben („Weißaufhellung“, z.B. Rot + Weiß = Rosa)
  • Je mehr an weißer Farbe zur Einmischung verwendet wird, desto mehr wird die Strahlkraft der Farbe erhöht
  • Je mehr weiße Farbe bei der Ausmischung des Farbtons verwendet wird, desto höher die Deckkraft der Farbe und desto mehr wird der Farbton ins weiße moduliert (weiße Pigmente haben das höchste Deckvermögen)

2. Unbunte Farbschemen

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Wirkung im Raum

Farbschemen werden verwendet, falls man einem Objekt einen Charakter verleihen will, der ein neutral dominiertes Konzept verfolgt. Alle Farbschemen erfordern, dass man sich mit dem Objekt auseinandersetzt, sei es ein kleines Zimmer, ein Museum oder ein ganzes Areal. Ein Konzept braucht Vorbereitung, denn die Planung verleiht dem Raum Dynamik und Struktur. Sich darauf einzulassen lohnt sich für jeden, der gerne mit wenig Farben arbeitet, um mit ihnen zu akzentuieren.
Es gibt drei Farbschemen mit denen es sich am besten arbeiten lässt. Das sind die 3 „unbunten Grundfarben“ = grau, schwarz und weiß. Dadurch dass sie keine „eigene Farbe“ besitzen, verstehen sie sich mit den „bunten“ Farben besonders gut, was sie so vielfältig macht. Die „bunten“ Farben gehören dabei in das Esemble der gewählten unbunten Struktur gestellt, so dass die Wirkung dieser Fläche dominiert.